Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) sieht trotz des Photovoltaik-Pakets von Wirtschaftsminister Habeck erhebliche Lücken in der staatlichen Förderung. Der Verband wendet sich öffentlich an die Bundesregierung und prangert an, dass zentrale Marktsegmente unberücksichtigt bleiben.
Die Kritik zielt auf einen handfesten Interessenkonflikt: Branchenerwartungen und politische Umsetzung klaffen auseinander. Das geförderte Paket deckt offenbar nicht ab, was Installateure und Systemhersteller für den schnelleren Solarausbau benötigen.
Für Elektrofachbetriebe bedeutet dies zweierlei. Erstens: Die erwartete Nachfragesteigerung durch neue Förderung könnte schwächer ausfallen als erhofft. Zweitens: Eine politische Nachbesserung ist offen — je nach Anpassung könnten neue Geschäftsfelder entstehen.
Der BSW-Druck auf die Regierung signalisiert, dass die Solarbranche die bisherige Lösung als unzureichend wertet. Wie die Bundesregierung antwortet, prägt die kommenden Monate Aufträge und Planungssicherheit im Solarhandwerk.
