Der BDEW hat eine neue Studie zur Finanzierungslage der Stadtwerke veröffentlicht. Kernfunde: Kommunale Versorger benötigen erhebliche Mittel für den Ausbau der Energiewende-Infrastruktur. Ohne langfristige Planungssicherheit und neue Finanzierungsinstrumente stockt der Ausbau auf lokaler Ebene.

Die genaue Höhe der Finanzierungslücke wird in der Studie beziffert. Betroffen sind vor allem Netzausbau, Speichertechnologien und dezentrale Erzeugungsanlagen. Viele Stadtwerke stoßen bei klassischen Bankfinanzierungen an Grenzen.

Für Elektrohandwerke und Installateure bedeutet das: Aufträge vom kommunalen Sektor hängen zunehmend von innovativen Finanzierungsmodellen ab – Public-Private-Partnership, KfW-Förderprogramme oder kommunale Eigenkapitalstärkung. Wer diese Mechanismen versteht, erschließt sich neue Auftragspotenziale. Die Studie unterstreicht: Die Energiewende ist ein Finanzierungsthema geworden, nicht nur ein technisches.