Stationäre Batteriespeicher für Heimanwendungen bestehen meist aus Lithium-Ionen-Zellen, einem Batteriemanagementsystem (BMS) sowie einem integrierten oder externen Wechselrichter. Das BMS überwacht Zellenspannungen, Temperaturen und Ladeströme zum Schutz vor Tiefentladung und Überladung. Speicherkapazitäten für Einfamilienhäuser liegen typischerweise zwischen 5 und 20 kWh. Man unterscheidet AC-gekoppelte und DC-gekoppelte Systeme: Bei der AC-Kopplung wird der Speicher über einen eigenen Wechselrichter angeschlossen, bei der DC-Kopplung direkt in den PV-Gleichstromkreis integriert. Moderne Systeme sind in Energiemanagementsysteme eingebunden und ermöglichen Lastspitzenglättung, Notstromversorgung sowie die Teilnahme an Regelenergiemärkten über Cloud-basierte Steuerung.
E
Energiespeicher
Elektrochemisches System, das überschüssige PV-Energie speichert und bei Bedarf wieder ins Hausnetz einspeist, um den Eigenverbrauch zu erhöhen.