Der Fehlerstromschutzschalter (RCD, früher FI-Schalter) überwacht kontinuierlich die Differenz zwischen Hin- und Rückstrom in einem Stromkreis. Fließt ein Teil des Stroms über einen unbeabsichtigten Pfad, beispielsweise durch den menschlichen Körper zur Erde, erkennt der Schalter diesen Fehlerstrom und trennt innerhalb von 30 bis 40 Millisekunden. Der Standardauslösewert im Personenschutz beträgt 30 mA. Neben Typ AC (Wechselfehlerströme) gibt es Typ A für pulsierende Gleichfehlerströme, relevant bei modernen Verbrauchern mit Elektronik, sowie Typ B für reine Gleichfehlerströme bei PV-Anlagen und Frequenzumrichtern. Der Einbau ist in Nassräumen, Kinderzimmern und Außenanlagen vorgeschrieben.
F
Fehlerstromschutzschalter
Schutzeinrichtung, die bei gefährlichen Differenzströmen zwischen Hin- und Rückleiter den Stromkreis innerhalb von Millisekunden trennt.