Die Vorarlberger Illwerke VKW koppeln ihre Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen künftig an aktuelle Marktpreise. Das Modell der dynamischen Anpassung bedeutet für Eigenheimbesitzer mit bestehenden Solaranlagen geringere Einnahmen, wenn die Strompreise sinken.
Tausende Haushalte in Österreich sind betroffen. Für Elektroinstallateure und Solarbauer stellt sich die Frage, wie sich das Modell auf Kundenakquise und Wirtschaftlichkeitsrechnungen auswirkt. Fest vereinbarte Einspeisevergütungen waren bislang ein Verkaufsargument bei der Kalkulation von Amortisationszeiten.
Ob andere österreichische Stromversorger diesem Beispiel folgen, ist offen. Doch der Trend zu variableren Vergütungsmodellen könnte sich branchenweit durchsetzen, je volatiler die Strompreise werden. Für Fachbetriebe bedeutet das: Kundenberatung muss flexibler werden, Rentabilitätsprognosen unsicherer.
